In der biopharmazeutischen Forschung gewinnen biomimetische Peptide an Bedeutung. An der Spitze steht GHK-Cu (Glycyl-L-histidyl-L-lysin-Kupfer), ein Tripeptid, das direkt mit dem menschlichen Genom interagiert.
Die chemische Architektur
GHK besitzt eine außergewöhnlich hohe Affinität zu Kupfer(II)-Ionen ($Cu^{2+}$). Diese Kopplung ist der Schlüssel zu seiner biologischen Aktivität.
Gen-Fakten: GHK-Cu beeinflusst die Expression von über 4.000 menschlichen Genen und
setzt das Genmuster gealterter Zellen auf einen "jugendlicheren" Zustand zurück.
Klinische Evidenz: Haut & Falten
- Kollagen-Synthese: In Studien übertraf GHK-Cu die Wirkung von Vitamin C und Retinsäure bei der Kollagenproduktion.
- Dermale Dichte: Eine signifikante Zunahme der Hautelastizität und Dichte nach 12-wöchiger Anwendung.
- Anti-Entzündlich: Senkung von pro-inflammatorischen Zytokinen wie TNF-alpha.
Haarwachstum: Der Vergleich
GHK-Cu wird oft mit Minoxidil verglichen. Während Minoxidil die Durchblutung fördert, vergrößert GHK-Cu die Haarfollikel und regeneriert die Kopfhaut-Architektur.
| Parameter | Minoxidil | GHK-Cu |
|---|---|---|
| Wirkung | Durchblutung | Gewebe-Remodeling |
| Follikel | Phase verlängert | Volumen vergrößert |